Leopold von Sacher-Masoch

Severin, ein adeliger Müßiggänger, wirbt erfolglos um die Hand von Wanda von Dunajew. Die Dame räumt ihm alle Rechte des Liebhabers ein, lehnt aber seinen Versuch, dem Glück mittels Eheschließung Dauer zu verleihen, entschieden ab. Deshalb fordert Severin ihre dunkle Seite heraus. Die derart Umworbene nimmt die Rolle der grausamen Venus im Pelz an und nimmt ihn als Sklaven mit nach Florenz. Dort durchleidet und genießt Severin alle anfangs erhofften Schmerzen seines Glücks, zahlt aber am Ende einen Preis, den er am Anfang nicht akzeptiert hätte. Die Stationen seines Lust- und Leidenswegs gehören bis heute zu den Standards dieser Empfindungskultur.....